20 Mai 2010 Nein, eine Frühlingstour war es eigentlich nicht - dafür fehlten ein paar Grad. Aber zum Wachwerden war es eine gute Gelegenheit!
Trotz feuchter Witterung war die Agger leider zu "drüsch", um sie zu befahren. Jürgen hatte aber einen Plan B und der führte uns auf die Sieg. Es ging los Richtung Hennef und das Raten ging los: Wo genau geht's auf's Wasser?
Mit Hilfe modernster Technik, welche allerdings wie so oft doch noch so manchen Interpretationsfreiraum ließ, wurde dann der Ausstieg gefunden. Fix waren die Klamotten gewechselt - wie bereits erwähnt, war es gefühlt eher Oktober als Mai...
Einer hatte sich jedoch zu sehr beeilt, sodass er seinen wasserdichten Beutel auf dem Autodach vergaß. Bei ziemlich genau 70 km/h wurden Kreditkarten, Papiere und auch ein Handy auf ihre Haltbarkeit geprüft. Zum Glück wurden die Dinge dank der Kurve elegant auf dem Gehweg verteilt und die Insassen des zweiten WSC-Autos konnten alles beobachten. Der Helfer in der Not musste jedoch eine ganze Strecke ablaufen, um die Einzelteile wieder aufzusammeln. Übrigens: Die guten alten Nokias überleben einen derartigen Stunt tatsächlich, die meisten neuen Smartphones wären wohl an dieser Prüfung gescheitert.
Auf dem Wasser ging es dann vergleichsweise ruhig zu. Die Sieg ist halt nicht die Soca, aber dafür hatte man Zeit um zu plaudern, Paddel testweise zu tauschen, eine Burg zu bemerken, einen Fischreiher und eine Riesen-Gans zu bewundern (damit ist ein Tier am Ufer gemeint, wobei wir im Schnattern sicher mithalten konnten).
Natürlich gab es was Leckeres zu Essen - Miriam hatte eine riesige Anzahl von köstlichen Würstchen mitgebracht, die sich eines großen Anklangs erfreuten. Lada freute sich umso mehr, denn sein Essen hatte sich zuvor als Fischfutter verabschiedet. Der Grund war, dass er unbedingt vor der "gefährlichsten" Stelle sein Butterbrot auspacken musste und anschließend trotz Topolino die Kontrolle über seine Mahlzeit verlor. Immerhin konnte die Tüte gerettet werden sodass wir gegen keine Umwelt-Auflagen verstoßen haben.
Marc