Dormagen, 15. Mai 2026 Bei den Westdeutschen Meisterschaften gelang den Damen vom WSC der Dreifachsieg im Kanuslalom. Marie Gottowik, Liv Konrad und Katharina Peter machten die Vergabe des gesamten Medaillensatzes in der Leistungsklasse unter sich aus.
Auf der neuen Wildwasserstrecke in Lippstadt, die für NRW-Verhältnisse durchaus
anspruchsvolle Passagen aufweist, dominierten die WSC-Frauen auf ganzer Linie.
Mit einer halben Minute Vorsprung siegte die Drei auch im Team und verwiesen die Mannschaften vom KST Rhein-Ruhr und KVS Scherte auf die Plätze. Damit gelang ihnen ein herausragender Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Konrad, die als Juniorin zu Deutschlands Topfahrerinnen zählte, hatte wegen ihres Studiums eigentlich ihre sportliche Karriere beendet, ihre Liebe zum Wettkampf aber nie verloren. In diesem Jahr hatte sie ihr Trainingspensum wieder angezogen und war schon bei den Qualifikationsrennen für internationale Meisterschaften gestartet. Ähnlich motiviert waren ihre Teamkolleginnen, Trainerin und Jugendwartin Peter und die neue Westdeutsche Meisterin Marie Gottowik.
Weitere Meistertitel erkämpften sich die WSC-Sportler Dioga Mota (Ü40) und Manfred
Dahlem (Ü60). In den Jugendrennen (U16) gewannen Jorid Kampe bei der weiblichen und Konrad Kollosche bei der männlichen Jugend jeweils die Bronzemedaille. Das schaffte auch Florian Remmer bei den Junioren. Im Team mit Timon und Matheo Angres wurde Kollosche ebenfalls Dritter. Leon Piontek holte im Kanadier in der Leistungsklasse einmal Bronze im Einzel und Silber im Team mit Dennis Harazim und Lars Schwellinger.
Weitere Medaillen:
Rolf Pohlen, 2. K1 Ü65
Jeffrey Piontek, 3. K1 Ü40
Ute Konrad, 3. K1 Ü55
Geschrieben: E. Faber

