Dormagen, 27. September 2022
Vom letzten Wochenende kamen alle Sportlerinnen und Sportler des WSC mit einer Medaille zurück. Die Kanu-Erfolge ereigneten sich bei den Slalom-Mannschaftsrennen auf der Saalach im österreichischen Lofer, einem der letzten Austragungsorte auf Naturgewässer.
Gold gewann Kajakfahrer Marten Konrad bei den Junioren in einer Renngemeinschaft aus NRW mit Jan Brand und Jonas Büchner aus Schwerte. In der Leistungsklasse holte Jeffrey Piontek im Kanadier ebenfalls in einer NRW-Renngemeinschaft Silber mit Oliver Weist und Jonathan Rio Queißer, beide ebenfalls vom KSV Schwerte. Den Damen vom WSC Bayer Dormagen Anna Faber, Marie Gottowik und Katharina Peter gelang in der Leistungsklasse ein ganz besonderes Highlight. Mit einer reinen WSC-Mannschaft holten sie zusammen die Bronzemedaille nach Dormagen.
In den Einzelrennen entsprachen die Ergebnisse nicht ganz den Erwartungen, wäre doch für Faber und Konrad auch hier eine Medaille möglich gewesen. Bei den Qualifikationsrennen am Freitag sah noch alles danach aus.
Faber siegte in ihrem Rennen und schaffte es dadurch mit zwei weiteren Rennen in Roudnice/Tschechien in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups auf Platz 2. Eine Woche zuvor hatte sie auch schon im Extremslalom beim Lofer-Rodeo gesiegt. Nach dem Weiterkommen im Halbfinale am Samstag blieb der Erfolg am Sonntag beim Finale aber aus. Im oberen Teil noch gut in der Zeit widerfuhr ihr ein Torfehler. Wegen 50 Strafsekunden kam sie am Ende leider nur auf Rang neun. „Dennoch bin ich mit meiner Leistung von beiden Wochenenden zufrieden, auch wenn die gesamte Saison nicht alle meine Erwartungen erfüllt hat“, erklärte Faber.
Marten Konrad überzeugte ebenfalls in der Qualifikation und fuhr im zweiten Lauf auf Platz eins bei den Junioren. Im Habfinale gelang ihm ein hervorragender dritter Platz. Leider riss bei ihm dann die Erfolgsserie ab. Auch ihn warfen wegen einem falsch befahrenen Tor 50 Strafsekunden auf Rang 9 zurück.
Einen guten dreizehnten Platz erreichte Gottowik. Sowohl Peter als auch Piontek kamen auf Rang sechzehn.