Marie Gottowik in der Leistungsklasse in den Top Ten

Dormagen, 05. September 2024  Am letzten Wochenende fanden im französischen Metz die letzten beiden Rennen 5 und 6 zum Deutschland-Cup statt. Marie Gottowik vom WSC Bayer Dormagen belegte dabei die Plätze 11 und 7 und schaffte in der Gesamtwertung mit Rang sechs ein hervorragendes Ergebnis in der Leistungsklasse.

Nach den ersten vier Rennen, die im Mai in Österreich und im Juni in Tschechien stattgefunden hatten, lag Gottowik sogar noch auf Rang 4 in der Zwischenwertung, womit ein Medaillenrang in Aussicht schien. Doch gleich am ersten Wettkampftag, am Samstag, verpasste sie in der Quali als Fünfzehnte das Finale der besten 10 Kajakfahrerinnen. Im B-Finale siegte sie dann souverän, die Medaille für die Endabrechnung war damit aber kaum noch erreichbar.

Besser klappte es am Sonntag. Als Sechste zog sie ins Finale ein und schaffte hier einen guten siebten Platz. Zwei Kadersportlerinnen zogen in der Gesamtwertung zwar noch an ihr vorbei, am Ende konnte sie sich als Sechste aber freuen, denn um einen Platz hatte sie sich gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Das ist bemerkenswert, denn Gottowik ist berufstätig und kann ihren Sport nur in der Freizeit ausüben. Trotzdem trifft man sie nahezu täglich auf dem Rhein oder der Erft an, wo sie ihren Lieblingssport betreibt und sich ganz individuell auf ihre Wettkämpfe und persönlichen Bestleistungen vorbereitet.

Als weitere Dormagener belegten die WSC-Trainer Katharina Peter die Plätze 20 und 18. und Jeffrey Piontek die Plätze 13 und 12.

In der großen Gruppe der neunzig teilnehmenden unter Achtzehnjährigen erreichten WSC-Kanuten im Kajak folgende Ergebnisse:

.                                                             Samstag                                  Sonntag

Tom Tanha                                          64.                                          58

Florian Remmer                              60.                                          73.

Joscha Wallraff                               58.                                          80.

Konrad Kollosche                          51.                                          88.

Geschrieben: E. Faber

 

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