24 August 2009 Ein Jahr vor der Feier zum sechzigjährigen Bestehen will die Erfolgsserie im Kanuslalom beim WSC Bayer Dormagen nicht abreißen. Nach den Meistertiteln bei den Schülerinnen und Schülern und der WM-Qualifikation von Lukas Hoffmann sicherte sich Leon Piontek im Kanadier Einer der Junioren den Titel bei den Deutschen Meisterschaften auf der Oker.
Nicht erst im letzten Jahr hatte sich der talentierte Stürzelberger Hoffnungen auf auf einen Meistertitel gemacht, am Ende waren es aber meist seine Nerven, die ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Dieses Mal erlebten die Meisterschaften aber einen ganz anderen Leon: Ruhig und konzentriert ging er in seinem ersten Jahr bei den Junioren in die Rennen, wirkte abgeklärt und auf den Punkt topfitt eingestellt von seinem Bruder und Trainer Jeffrey Piontek. Schon bei den Qualifikationsrennen am Samstag ließ er mit Platz 1 keinen Zweifel daran, dass er zu den Topfavoriten zählte. Diesen Platz gab er dann auch am darauffolgenden Tag nicht mehr ab, sowohl im Halbfinale als auch im Endlauf stand sein Name immer ganz oben auf der Ergebnisliste. Piontek siegte unangefochten fehlerlos quasi aus der Poolposition.
Auch Kanadierfahrer Jonas Unterberg hatte bei der männlichen Jugend Grund zur Freude. Nach gelungenem ersten Lauf hatte er am Samstag den „Hexenritt“ – die spektakuläre Schlüsselstelle auf der Naturstrecke im Harz, stark verblockt und eng - zwar kieloben durchfahren, war aber durch seinen guten ersten Lauf für das Halbfinale qualifiziert. Im Endlauf nach Platz 6 im Halbfinale steigerte er sich besonders in seiner Fahrtzeit und belegte am Ende Rang 4 – mit 2 Torberührungen weniger wäre sogar ein Medaillenrang möglich gewesen.
Gemeinsam mit Tobias Horn erkämpften die beiden im CI-Mannschaftsrennen noch die Bronzemedaille. Hier muss der Leistung von Tobias Horn, dem dritten Fahrer, ganz besondere Anerkennung gezollt werden, da er gerade erst 14 Jahre alt geworden ist und somit noch zur Altersklasse der Schüler zählt.
Im Kajak kamen Ronja Bude und Martin Schmitz in ihren Rennen auf Platz 13 und 42. Mit der dreizehnjährigen Anna die ebenfalls erste Erfahrungen bei „den Großen“ sammelte, erreichten sie in der Mannschaft Platz 16.
Geschrieben von Administrator