Simonek und Horn erkämpfen Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften

Bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Kanuslalom kämpfte sich Fabian Simonek vom WSC Bayer Dormagen gleich zweimal auf das Podest. Auf dem technisch anspruchsvoll gehängten Parcours im Thüringischen Sömmerda ebnete er sich mit 4 konstant starken Läufen in seiner Lieblingsdisziplin, dem Kajak Einer, die Bronzemedaille. In der Qualifikation am Samstag fuhr er auf den fünften Platz und erlangte dadurch einen Startplatz für das Halbfinale der besten 40 Fahrer am Sonntag. In einem nervenaufreibenden Halbfinale, in dem sich einige der Mitstreiter um das Finale der Top 10 entscheidende Fehler leisteten, konnte Simonek seine Leistung des Vortages auf umgesteckter Strecke bestätigen. Somit hieß es Platz 4 und die Teilnahme am Finale. Ohne Druck aber dennoch konzentriert: „Mein Ziel war das Finale, jetzt kann ich mal schauen, was noch geht." gelang ihm dann mit einem nahezu perfekten Lauf eine nochmalige Steigerung und damit der verdiente Sprung auf das Podest.

Nach dem Lauf hieß es jedoch wieder volle Konzentration, denn zusammen mit seinem Steuermann Malte Horn ging es für Simonek anschließend noch im Zweier-Canadier im Finale der besten acht an den Start. Hier gelang den beiden ein weiterer Coup. Gegen die starke Konkurrenz, die traditionell überwiegend aus den ostdeutschen Bundesländern stammt, fuhren sie auf den Silberrang vor. Diese Platzierungen ermöglichen den beiden die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Jugend- und Junioren am kommenden Wochenende in Hohenlimburg.

Horn hatte sich für seinen Einzellauf bei den 12 bis 14 jährigen Canadierfahrern ebenfalls gute Chancen auf die Finalteilnahme ausgerechnet, nachdem er im Qualifikationsrennen einen tollen achten Rang erreichte. Im Halbfinale ging er dementsprechend motiviert an den Start. Doch bereits bei der Durchfahrt des ersten Wehres verkantete sein Boot, sodass eine Eskimorolle unvermeidbar wurde. Angefeuert von seinen Betreuern und Sportkameraden gab er alles, musste sich jedoch im Ziel eingestehen, dass durch die Kenterung leider der erhoffte Finalplatz nicht möglich war. Doch auch er hatte noch einen weiteren Grund zur Freude. In einer NRW Renngemeinschaft errang er im Teamwettbewerb den zweiten Platz.

In der Altersklasse der männlichen B-Schüler ging Torben Hasselwander für den WSC an den Start. Hier werden im Gegensatz zu den A-Schülern keine Halbfinal- bzw. Finalläufe ausgetragen. Er konnte sich als zweitstärkster NRW-Fahrer und dem hervorragenden 6. Platz für die hart umkämpften Kaderplätze für die Nachwuchsförderung empfehlen.

Bei den weiblichen B-Schülerinnen war Katharina Peter mit ihrem Endergebnis nicht ganz glücklich. Sie hatte sich aufgrund ihres vielversprechenden Saisonverlaufes Chancen für die ersten 10 ausgerechnet. Leider machten ihr die widrigen Wetterverhältnisse, die immer wieder mit stürmischen Böen das Renngeschehen durcheinander brachten, einen Strich durch die Rechnung. Platz 17 hieß es am Ende.

Im stark besetzten Starterfeld der männlichen Schüler A sorgten Malte Horn als 50., Johannes Engels als 54., Kai Schucht als 65., Hannes Rückheim als 68. und Florian Schmitz als 89. für ein geschlossenes Ergebnis. Bei den weiblichen Schülerinnen A wurde Angelina Lison 45.

Neben der C1-Mannschaft von Malte Horn kam Fabian Simonek ebenfalls in einem NRW-Team auf den 4. Rang bei den K1-Mannschaften. Kai Schucht konnte in einer Renngemeinschaft den 20 Rang erkämpfen. Das erste Team des WSC mit Hasselwander, Engels und Rückheim belegte den 23. Rang. Peter, Lison und Schmitz landeten auf Platz 42.

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