Der WSC berichtet

Kurzvorstellung Projekt „Wildwasserpark NRW in Dormagen“

Idee seitens WSC Bayer Dormagen 1950 e.V. (April 2017)WWP WSC

Das Vorhaben umfasst den Bau und den nachhaltigen Betrieb eines in Deutschland einzig- artigen Wildwasserparks (WWP). Vergleichbare Einrichtungen gibt es in Deutschland in Augsburg (Eiskanal) und in Markkleeberg (bei Leipzig, Kanupark).

Ein Wildwasserpark ist eine Sport- Freizeit- und Tourismuseinrichtung, bei der ein oder mehrere künstlich angelegte Kanäle, die mit Wasser geflutet werden, im Mittelpunkt stehen. Durch entsprechendes Gefälle und variabel einsetzbare Hindernisse ergeben sich verschie- dene Fließgeschwindigkeiten und Verwirbelungen des Wassers. Das Befahren mit Kajak, Canadier, Raft oder anderen Sportgeräten kann sowohl von Wassersportunerfahrenen, akti- ven Freizeitsportlern und Leistungssportlern durchgeführt werden.

Sportliche Aspekte

- Erhalt und Ausbau der Angebote für den Breiten- und Leistungssport im Land/Kreis/Stadt

- Ausgleich für Wegfall Wettkampf - und Trainingsstrecke Erft (Landesleistungsstützpunkt NRW

- Eventuell Bundes - und/oder Landesleistungsstützpunkt

- Erhöhung des Bekanntheitsgrads der ausgeübten olympischen Sportarten insb. Kanuslalom

- Ausrichtung von nationalen und internationalen Wettkämpfen

- Künstlich angelegte Strecke hat konstante Wasserstände und Streckenverläufe. Die Schwierigkeitsgrade können variiert werden

  (variables Wasservolumen bis zu 18m3/s und verstellbare Hindernisse). Damit bieten sich ideale Trainings- und Wettkampfmöglichkeite

Ökonomische Aspekte

- Kommerzielle Nutzung durch Touristen und Besucher
- Als besonderer Anziehungspunkt für Dormagen/den Rhein Kreis Neuss/das Land NRW
- Erhöhung der Attraktivität/Bekanntheit
- Teil einer Dachmarke „Sportstadt“ (Dormagen)
- Zusätzliche Angebote möglich: Kletterpark / Wasserspiele / Lauftreff/ Eventbetrieb / Restauration
- Lokale Arbeitsplätze und Umsatzsteuereinnahmen
- Synergien mit anderen Freizeitsportanbietern
- Unterstützung und Erhalt der lokalen Raftinganbieter

- Leistungssportler können in NRW verbleiben

- evtl. Berücksichtigung als Wettkampfstrecke bei Olympia 2032 (bei entsprechender Bewerbung)

- evtl. Investitionsförderungen durch Kommune/Kreis/Land/Bund

- Investitionsvolumen wird in Machbarkeitsstudie ermittelt werden

 

Ökologische Aspekte
- Ökologische Umsetzung in einem (zukünftigen) Naherholungsgebiet
- Betreiben der Pumpen mit regenerativen Energien (evtl. Solarpark, evtl. Windenergie)
- Schaffung von Ausgleichsflächen in unmittelbarer Umgebung (in die Natur eingebettet)

- Besondere Berücksichtigung der Wasseraufbereitung
- Frühe Einbindung von Umweltschutzorganisationen

Soziale Aspekte

- Integrative, interkulturelle und inklusive Möglichkeiten des Sports

- Kooperation mit lokalen Institutionen, Schulen und Lehranstalten (Fachhochschulen, Universitäten)

- Erlebnispädagogik

- Frühe Einbindung der Bevölkerung

- Belebung des örtlichen und überregionalen Vereinslebens

 

Beispiel Markkleeberg bei Leipzig (Quelle: http://www.kanupark-markkleeberg.com)

- Fläche ca. 6ha
- 6 Pumpen mit insgesamt 2.000 kW
- zwei Strecken (270m Wettkampfstrecke, 130m Trainingsstrecke)

- ca. 11,9 Mio EUR (davon 8,0 Mio EUR Fördermittel)

 

NRW als Kanusportland (Quelle: KV NRW)

- Kanuverband NRW ist größter Landesverband (35.000 Mitglieder, 370 Vereine) innerhalb des DKV (118.500 Mitglieder, 1.300 Vereine)

- ca. 750 Sportler pro Woche auf der Erft

- ca. 2.000 Tourismusfahrten Kanu und ca. 2.000 Fahrten Rafting pro Jahr auf der Erft

- erheblicher Anteil der Kadersportler kommt aus NRW (diese trainieren oft in Augsburg bzw Markkleeberg)

- viele tausende nicht organisierte Kanuten und Freizeitsportler - KV NRW als Interessenvertreter

 

Durch die frühzeitige Einbindung der entsprechenden Verbände, der Umweltschutzorgani- sationen und der Einwohner versprechen wir uns eine positive Annahme eines solchen Projekts.

Dormagen im Dezember 2017

 

Projetverantwortlicher                                    Erster Vorsitzender

Jens Kollosche                                               Jürgen Münchow