Kanuslalom

Anna Faber und Maren Lutz erfolgreich beim Deutschlandcup

MarenAnna Budweis 2017Im tschechischen Budweis wurden am Wochenende zwei Wettkämpfe zum Deutschlandcup im Kanuslalom ausgetragen. Die beiden Sportlerinnen vom WSC Bayer Dormagen, Anna Faber und Maren Lutz, bewiesen ihre nationale Stärke und brachten von beiden Tagen Medaillen mit nach Hause.

Im Deutschland-CUP U18, der unter Deutschlands Jugend- und Junioren ausgetragen wird, waren es die beiden letzten Rennen, die über den Gesamtsieg in 2017 entscheiden sollten. Nach drei Wettkämpfen lag Maren Lutz um einen Punkt hinter der Hallenserin Stella Mehlhorn auf dem zweiten Platz, aber auch dicht gefolgt von Paula Malchers aus Augsburg.

 

Am Samstag startete Lutz gleich mit ihrem ersten Lauf einen tollen Einstieg in das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen und belegte Platz zwei hinter Fiona Kaletka aus Bad Kreuznach. Im zweiten Durchgang schob sich ihre Konkurrentin Stella Mehlhorn noch auf den zweiten Platz, Lutz durfte sich über die gewonnene Bronzemedaille freuen. Am Sonntag konnte sich Lutz nach dem ersten Lauf auf Platz drei liegend dann nochmal deutlich steigern. Mit starkem Einsatz verbesserte sie sich um über 10 Sekunden. Doch auch Mehlhorn legte eine Schippe drauf und ließ sich mit nicht mal einer Sekunde Vorsprung den Sieg nicht mehr nehmen. Lutz erkämpfte die Silbermedaille, und holte sich damit den hervorragenden zweiten Platz in der Endabrechnung. Marie Gottowick (28. und 26.) und Liv Konrad (37. und 27.) belegten Plätze im Mittelfeld. Laura Baikowski, einzige Kanadierfahrerin, wurde zweimal Siebte.

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Konrad und Baikowski-Schwestern beste Deutsche in ECA-Cup-Gesamtwertung

Liv Konrad 2017Die Sportlerinnen des WSC Bayer Dormagen sorgten beim diesjährigen ECA-Cup in der Gesamtwertung gleich in drei Kategorien für die beste deutsche Platzierung, obwohl sie aufgrund der geplatzten Teilnahme am Finalwochenende in Bratislava nichtmal die Hälfte der insgesamt zwölf Wettkämpfe besuchten. Deswegen sorgte das nun veröffentlichte Gesamtergebnis umso mehr für Freude.

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Frühzeitiger Abbruch des Trainingslehrgangs - keine Teilnahme am ECA-Cup-

Der Trainingslehrgang des WSC Bayer Dormagen und Kanu-Verbands Nordrhein-Westfalen in Bratislava hat ein frühzeitiges Ende genommen. In der Nacht von Donnerstag (10.08.) auf Freitag (11.08.) tobte ein Unwetter großen Ausmaßes über Bratislava. Dabei ging unter anderem ein Pavillon zu Bruch. In Folge des Unwetters liegen aktuell große Probleme im Bereich der Wasserversorgung der Sanitäranlagen vor. Eine Lösung des Problems ist nicht abzusehen.

Aufgrund dieser Ausnahmesituation sahen sich die Organisatoren des Kanu Verbands NRW gezwungen, den Lehrgang abzubrechen und bereits drei Tage früher als geplant die Heimreise anzutreten. In der slowakischen Hauptstadt bereiteten sich die Sportler, unter denen sieben Dormagener vertreten waren, auf das anstehende Finale des ECA-Cups vor. Der Wettkampf soll am Wochenende (12.-13.08.) auf der WM-Strecke dieses Jahres stattfinden. Durch die frühzeitige Abreise wird dort jedoch keiner der Dormagener teilnehmen. Nach einem dritten Platz durch Nele Baikowski und zwei fünfte Plätze durch Liv Konrad und Maren Lutz am vorherigen Wochenende im tschechischen Budweis waren die Aussichten für den anstehenden Wettkampf gut gewesen.

In der Heimat erwartet die Sportler in den kommenden zwei Wochen die unmittelbare Vorbereitung auf den Deutschland-Cup Anfang September in Budweis und den Schüler Länderpokal in Fürth (30.9.-1.10).

Baikowski international ganz vorne dabei

Budweis Nele Baikowski 2017Nele Baikowski sorgte am vergangenen Wochenende für ihren nächsten Erfolg und fügte ihrer Bilanz eine weitere Medaille hinzu. Nach Siegen bei Deutscher und Westdeutscher Meisterschaft sowie zahlreichen bundesoffenen Rennen ist diese jedoch ihre erste internationale. Beim ECA-Cup im tschechischen Budweis belegte sie Rang drei und sicherte sich somit den Podestplatz hinter Helena Domajnko (Slovenien) und Hana Tesarová (Tschechien).

Am Samstag hatte sie noch leichte Probleme, als ein Zusammenstoß mit der vor ihr gestarteten Sportlerin keine optimalen Bedingungen bedeutete. Somit kam sie dort nicht über den sechsten Platz hinaus. Der Sonntag lief dann bedeutend besser. Nach einer guten Ausgangsposition im Halbfinale steigerte sie sich im Finale noch einmal und fuhr  bis auf den zweiten Platz vor. Die Summe beider Ergebnisse bedeutete für sie die Bronzemedaille im Kajak Einer U14.

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Training mit der Nationalmannschaft

Augsburg 2017 2Einmal zusammen mit den Profis trainieren, Olympiateilnehmer, Weltmeister und Europameister hautnah erleben - es gibt kaum junge Nachwuchssportler, die das nicht erleben wollen. Für zwei Dormagener Kanusportler wurde dieser Traum nun wahr. Als Preis für alle Medaillengewinner der diesjährigen Deutschen Schülermeisterschaft organisierte der Förderverein Kanuslalom Deutschland einen Trainingstag mit der aktuellen Nationalmannschaft.

Für den WSC dabei waren die Deutsche Schülermeisterin im Kajak Einer (K1), Nele Baikowski, und der Zweitplatzierte der B-Schüler im K1, Marten Konrad. Um 11:00 Uhr trafen sich alle Beteiligten, und auch der Ort hätte kein berühmterer als der Augsburger Eiskanal, Austragungsort der Olympischen Spiele 1972, sein können. Nachdem sich alle vorgestellt hatten teilte Mira Faber (Bundestrainerin U23) die Trainingsgruppen ein.

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Maren Lutz und Liv Konrad holen Deutschen Meistertitel

Liv Konrad DM Augsburg 2017Maren Lutz und Liv Konrad vom WSC Bayer Dormagen sind seit diesem Wochenende Deutsche Meisterinnen der Juniorinnen in der Kajak Einer Mannschaft. Gemeinsam mit der Hildenerin Lena Sawukaytis sicherte sich die Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen den Sieg in einem Finale, das nicht spannender hätte sein können.

Relativ früh ins Rennen gegangen zeigte das NRW-Team von Anfang an eine geschlossene Leistung und meisterte die Schlüsselstellen des Augsburger Eiskanals bravourös. „Waschmaschine“, „Bogenbrücke“ und „Korkenzieher“, die stärksten Herausforderungen bereiteten Ihnen scheinbar keine Schwierigkeiten. Erst in der letzten Torkombination mussten die mitfiebernden Zuschauer des Vereins noch einmal den Atem anhalten, als Konrad ihr Boot nicht optimal stellen konnte. Doch die gerade erst 14-Jährige bewies absolute Nervenstärke und Ruhe, korrigierte die Linie und meisterte so auch diese Situation. Im Ziel angekommen begann dann das Warten auf die Konkurrenz, denn acht Strafsekunden aufgrund von vier Torstabberührungen brachten noch einmal viel Spannung ins Rennen.

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