Kanuslalom

Baikowski und Konrad siegen mehrfach in Unna - weitere Topplatzierungen für den

Marten Unna 2017Unna Am vergangenen Wochenende fand in Unna auf der Ruhr der vorletzte Wettkampf des in diesem Jahr erstmalig ausgetragenen NRW-Cups statt. Sowohl die frisch gebackene Deutsche Schülermeisterin Nele Baikowski, als auch Marten Konrad sorgte für den nächsten Doppelerfolg im Kajak Einer (K1). Beide bauten ihre Führung auf einen komfortablen Vorsprung aus.

Dabei begann das Wochenende für Nele Baikowski nicht wie erhofft. Der starke Wind machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Mit Platz vier blieb sie zunächst deutlich unter ihren Möglichkeiten. Doch der zweite Lauf brachte die erhoffte Wendung. Bei besseren Wetterbedingungen zeigte sie einen fehlerfreien Lauf und fuhr mit absoluter Bestzeit und einem Vorsprung von knappen sechs Sekunden die Goldmedaille ein. Der zweite Wettkampf am Sonntag lief von Beginn an gut. Zwar blieb sie diesmal nicht fehlerfrei, doch aufgrund ihrer schnellen Zeit rettete sie etwa zwei Sekunden Vorsprung auf Marisa Kaup (Coesfeld) ins Ziel.

Ihr Vorsprung im NRW-Cup (K1) beträgt damit aktuell zwölf Punkte. Am Sonntag kam für Baikowski der dritte Sieg in den Einzelwettbewerben hinzu. Gemeinsam mit Linus-Fynn Manert (Rhein-Ruhr) gewann sie das Rennen der männlichen und weiblichen Schüler im Canadier Zweier. Hier ging die Bronzemedaille an Leopold Kollosche gemeinsam mit Daniel Geheb. Eine weitere Goldmedaillen sicherte sie sich in der Mannschaft. Zusammen mit Marisa Kaup und Enya Tollwerth (Lippstadt) setzte sie sich bei den Schülerinnen A im Kajak Einer vor der Mannschaft aus Schwerte durch.

Im Canadier Einer (C1) belegte Baikowski an beiden Tagen den zweiten Platz hinter Marisa Kaup. In dieser Kategorie wird es am Finalen Wochenende noch einmal sehr spannend. Aktuell liegt Baikowski denkbar knapp mit einem Punkt Vorsprung an der Spitze des NRW-Cups (C1) vor Kaup. Marten Konrad sicherte sich im Kajak Einer der B-Schüler ebenfalls beide Tagessiege. Der zweite Platz ging beide Male an Daniel Geheb aus Hilden. Dabei war Konrad ab der ersten Sekunde voll fokussiert. Bereits im ersten Lauf des Samstag-Rennens fuhr er zehn Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz heraus. Diesen Vorsprung gab er dann im zweiten Lauf nicht mehr her. Der Sonntag startete ebenfalls gut, auch wenn der Vorsprung diesmal knapper werden sollte. Mit der absoluten Bestzeit setzte er den Grundstein für den Erfolg. In seinem besseren Lauf war er ganze zehn Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Geheb. Sechs Strafsekunden aufgrund von drei Torberührungen reduzierten den Abstand dann auf knappe vier Sekunden.

Im NRW-Cup hat er nun vor den finalen Rennen in Dorsten einen komfortablen Vorsprung von 14 Punkten auf Geheb. Leopold Kollosche verpasste im gleichen  ennen zweimal knapp das Podest. Am Samstag belegte er nach einer Leistungssteigerung im zweiten Lauf um insgesamt neun Sekunden den fünften Platz. Am Sonntag lief es noch besser für ihn. Wieder fuhr er einen schnellen zweiten Lauf und verpasste am Ende als Viertplatzierter den Bronzerang denkbar knapp.

Tom Tanha fuhr als jüngster WSC-Sportler ebenfalls bei den B-Schülern am Samstag auf den 17. Platz. Am Sonntag wurde er 16. Martin Hannen reihte sich an beiden Tagen unter den Top sieben der Schüler A im K1 ein. Am Samstag im ersten Lauf noch durch eine 50-Sekunden-Zeitstrafe weit zurückgeworfen rief er im zweiten Lauf sein Potential ab und wurde siebter. Auch für ihn war der zweite Wettkampftag noch erfolgreicher. Hier belegte er nach zwei guten Läufen Rang sechs.

Ole Tanha wurde in diesem Rennen an beiden Tagen jeweils 18. Im K1 der Senioren in der der Altersklasse A und B erreichte Stephan Konrad den vierten Platz und verfehlte nur knapp das Podest mit einem Rückstand von zweieinhalb Sekunden auf den Bronzerang. Eine Bronzemedaille kam für den WSC noch hinzu. Die Renngemeinschaft in der Besetzung Martin Hannen, Marten Konrad und Daniel Geheb fuhr zwar im Mannschaftsrennen der Schüler im K1 die Bestzeit. Zwei Torstabberührungen warfen sie jedoch auf den dritten Platz zurück.

Der sechste Platz ging in diesem Rennen an die Renngemeinschaft in der Besetzung Leopold Kollosche, Ole Tanha und Enrico Behne (Hilden).