Jugend

WSC-Nachwuchs überzeugte bei den Deutschen Schülermeisterschaften

2014 DSM LuhdorfEine weite Anreise hatte der größte Teil des Kanuslalom-Nachwuchses aus ganz Deutschland, denn zum ersten Mal in der Kanugeschichten fanden die Deutschen Schülermeisterschaften in Luhdorf vor den Toren von Hamburg statt. Die Strecke am Luhdorfer E-Werk hatte für die mitgereisten Fans ihren ganz besonderen Reiz, weil die Kanuten quasi im Kreis fahren, sodass der komplette Wettkampf für die Zuschauer einzusehen war. Der große Wasserschwall kurz nach dem Start hatte es für die jungen Sportlerinnen und Sportler durchaus in sich und der Parcours war von Nachwuchs-Bundestrainers Thomas Küfner sehr anspruchsvoll gehängt.


Vom WSC Bayer Dormagen hatten sich die jungen Nachwuchsathletinnen Liv Konrad und Franziska Peter für die Meisterschaften qualifiziert. Beide starteten in der Altersklasse der B-Schülerinnen, der Elf- bis Zwölfjährigen. In dieser Altersgruppe finden noch keine Finalläufe statt, sondern erster und zweiter Lauf entscheiden über die Medaillen.

Liv Konrad, die schon bei den Westdeutschen Meisterschaften in Neuss überraschend siegte, bewies gleich mit ihrem ersten Lauf, dass sie zu den besten Nachwuchskanutinnen gehört. Ihre Fahrtzeit von 111,4 Sekunden wurde nur noch von einer Fahrerin aus Augsburg getoppt. Doch leider zählt im Kanuslalom nicht nur die Fahrtzeit, man muss auch noch möglichst fehlerlos durch die Slalomstrecke kommen, das heißt möglichst keine Torstäbe touchieren. Das gelang Liv noch nicht ganz und so wurden ihr wegen 4 Torberührungen 8 Strafsekunden angerechnet. Das warf sie im Gesamtergebnis auf Rang 7 zurück. Dennoch ist eine Platzierung unter den Top Ten bei ihrer ersten deutschen Schülermeisterschaft ein hervorragendes Ergebnis.

2014 DSM Luhdorf Liv

Auch die zweite Dormagenerin konnte mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Franziska Peter zeigte auf der Luhe in beiden Durchgängen eine ausgeglichene und im zweiten Lauf fehlerfreie Leistung die ihr in der Gesamtwertung den 13. Platz einbrachte. Trainer Johannes Lienemann war mit dem Einsatz seiner Schützlinge sehr zufrieden: „Sie haben sich sehr professionell vorbereitet und stark gekämpft." Aufgrund der guten Platzierungen bei den westdeutschen und deutschen Schülermeisterschaften haben sich beide für den Kader in der nächsten Saison empfohlen.