Vereinsgeschichte

Bereits im Jahre 1947 fand die Geschichte des Paddelvereins in Dormagen ihrenb_200_0_16777215_00_images_stories_history1.jpg Anfang, also bereits drei Jahre vor der offiziellen Vereinsgründung. Eine lose Gemeinschaft an Wassersportlern traf sich jedes Wochenende und an Feiertagen um mit dem Boot rheinaufwärts nach Kasselberg in einen nahegelegen Paddlertreff zu fahren. Schon damals gab es die Idee, aus dem losen Treff am Wochenende einen Verein zu machen, nur fehlte noch das Geld dazu. Im Jahre 1950 konkretisierten sich jedoch die Gedanken und der erste Vorstand wurde mit dem Vorsitzenden Heinz Overzier gebildet - Die Geburtsstunde des Grün-Weiß Dormagen 1950. Ein Vereinsgelände oder gar Bootshaus gab es noch nicht - die Boote wurden in einer Scheune gelagert.

1951 wurden erste Kontakte zu Bayer geknüpft, da auch zu diesem Zeitpunkt ein Verein nicht ganz billig war. Bayer erwiderte die Kontakte unter der Bedingung, die auch heute noch gilt, dass der erste Vorsitzende des Vereins ein Bayer-Mann sein sollte. So wurde Hans Conrad zum Vorsitzenden und die Bayer AG fester Partner des Vereins. Als erstes Bootshaus diente dann auch eine bei Bayer als Abstellraum dienende Turnbaracke. Auch der Verein sollte von Grün-Weiß Dormagen in Bayer Dormagen umbenannt werden, jedoch geschah dies erst mit dem 1.01.1968. So entstand der Name WSC "Bayer" Dormagen.

In den folgenden Jahren gab es viele Wanderfahrten auf und um den Rhein, zum Beispiel bis nach Koblenz oder zur Sonnenwendfeier, die Aufmerksamkeit lag also noch eindeutig auf dem Wandersport - an Wettkämpfe mochte noch niemand denken. Erst 1957 gab es erste Überlegungen, den Kanusport zu professionalisieren, jedoch secheiterte auch dies an den zu erwartenden Kosten.

b_200_0_16777215_00_images_stories_history2.jpgIm Jahre 1959 regten sich die Gedanken nach einem größeren und komfortablereren Bootshaus. Der Vereinsbestand erweiterte sich ständig und die vorhandenen Räumlichkeiten reichten schon lange nicht mehr aus. Der erste veranschlagte Bauplatz für das Bootshaus war Piwipp. Die Baugenehmigung war mündlich erteilt und erste Arbeiten hatten begonnen, als der Bau gestoppt werden musste, weil jemand einen Formfehler begangen hatte. Der Bootshausbau war somit für's erste gescheitert. Auch Versuche ein Gelände in der Nähe der alten Zuckerfabrik zu pachten verliefen im Sand. Schließlich kam der Verein auf den heutigen Standpunkt Zons, wo der Bau dann problemlos durchgeführt werden konnte. 1962 war das Unternehmen Bootshaus erfolgreich abgeschlossen.

1963 ging es dann mit dem Slalomwettkampfsport beim Wssersportclub los. Durch starkes durchhaltevermögen setzte sich Hans Peter Köpping durch und der Zweig des Kanu-Slalom wurde eingerichtet. Pioniere des WSC waren hierbei erwähnter Hans Peter Köpping , Hartmut Weinberger, Klaus Ascheuer und Jakob Hitz. Auch Theo Nüsing trat zeitgleich mit Jakob Hitz dem WSC bei. Der Slalom hatte sich somit beim WSC etabliert und startet seine Erfolgsgeschichte.

Sogar eigene Wettkämpfe hat unser Verein jahrelang ausgerichtet. Der Start hierzu fiel 1966 noch auf dem Rhein. Ab 1968 war dann jedoch der Ort Wevelingenhoven der neue Platz für einen bundesoffenen, sehr beliebten Wettkampf. Bereits im ersten Jahr der Durchführung war der Wettkampf der zweitgrößte in NRW. Knapp 20 Jahre war dieser Wettkampf ein fester Bestandteil des Programms des DKV, bis aus gesundheitsgründen die Erft zeitweise gesperrt wurde und somit keine Möglichkeit mehr für einen Kanuslalom bestand.
Was in den Jahren folgen sollte, war eine Erfolgsgeschichte, wie sie im Buche steht, Der WSC und der Kanusport erfreute sich immer größerer Beliebtheit und so wuchs und wuchs der Verein.b_200_0_16777215_00_images_stories_history3.jpg
Auch zahlreiche nationale wie internationale Erfolge konnten im Slalombereich verbucht werden. Weltmeister und Olympiasieger fanden und finden beim WSC ein gutes zu Hause, zu meist kamen diese jedoch aus der eigenen Jugend. Den Weg der Jugendförderung geht der WSC auch heute noch. Mehr als ein viertel aller Vereinsmitglieder sind unter 18. Der Verein wächst auch heute noch, was zum Beispiel der Anbau eines neunen Gebäudes an das alte Bootshaus untermalt. Der WSC ist also ein traditionsreicher Kanuverein, dem noch eine lange Zukunft bevorsteht und noch viele Sportler und deren Kinder einen Platz in der Gemeinschaft finden werden, denn die wird nach wie vor groß geschrieben beim Wassersportclub Bayer Dormagen 1950 e.V.

 

Zeittafel über die Geschichte

1947    Der WSC besteht lediglich aus einer losen Paddelgemeinschaft
1950    Um Heinz Overzier wird der erste Vorstand gegründet - die Geburtstsunde des WSC
1951    Verbindungen zu Bayer werden geknüpft
1959    Die Planungen für ein eigenes Bootshaus werden konkret
1962    Fertigstellung des Baus des Bootshaus in Zons
1963    Der Zweig Kanu-Slalom etabliert sich durch Hans Peter Köpping beim WSC
1966    Der WSC richtet seinen ersten eigenen Slalom auf dem Rhein aus
1968    Erster bundesoffener Wettkampf in Wevelingenhoven
1968    1.Januar: Umbenennung in WSC Bayer Dormagen 1950
1979    Weltmeister im C2, Herren, Einzel - Dieter Welsink-Peter Czupryna
1995    Weltmeister im K1, Herren, Einzel - Thomas Becker
1996    Olympia Bronze im K1, Herren, Einzel - Thomas Becker
1996    Europameister im C2, Herren, Einzel - Rüdiger Hübbers-Udo Raumann
1997    Weltmeistetr im K1, Herren, Einzel - Thomas Becker
2000    Der WSC feiert seinen 50. Geburtstag
2001    Der Anbau eines neuen Gebäudes an das alte Bootshaus beginnt
2003    Das Bootshaus ist um einen Teil reicher: Der neue Anbau wird eröffnet
2006    Der WSC weitet sein Angebot aus: Interessierte können sich nun auch im Kanupolo versu

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